Bubble Universe – Intro

Jetzt ist ein wenig Zeit vergangen seit der Fertigstellung unserer Webserie ‘bubble universe’, und so langsam wird auch das Portal 3min.de, für das wir gemeinsam mit fullscrn film produziert haben, beworben. Es keimt also Hoffnung auf, dass die Serie bald online zu sehen ist.
Insgesamt haben wir an der Doku 2 Monate gearbeitet (dabei 3 Wochen Vorproduktion, 3 Wochen Dreh und 3 Wochen Postproduktion). Bei einem so straffen Zeitplan (und bei einer Gesamtlänge von immerhin 90 Minuten) müssen natürlich alle Mitwirkenden in die Vollen gehen – was im Übrigen auch für unsere Protagonisten galt, die doch froh waren, als der Dreh geschafft war.

Aufwändigster Part der Postproduktion war die Erstellung des Intros, und zugleich inhaltlicher Startpunkt des Rahmenkonzepts: des Universums aus Bubbles. So waren die ersten Zeilen, die ich für die Serie zu Papier gebracht habe, folgende Worte, die es später unter das fertige Intro geschafft haben (gesprochen übrigens vom ‘Star Trek TNG’-Sprecher Harald Dietl):
„Von Anbeginn der Zeiten war die Menschheit auf der Suche nach Leben außerhalb des bekannten Raums. Sie blieb erfolglos.
Bis zu dem Tag, an dem unsere Wissenschaftler die Theorie von Paralleluniversen – genannt: die Bubble-Universen – entwickelten. Welten, parallel zu unserer – jede eingebettet in ihre eigene Blase, und mit nicht mehr Verbindung zu unserem Universum, als die bloße Kenntnis ihrer Existenz.
In der modernen Welt haben wir nun die Möglichkeit, diese Welten zu bereisen. Welten, so fremd, dass man sich darin verlieren könnte.“
Idee war es, ein stylisches und Zielgruppengerechtes Konzept zu schaffen, das auch auf andere Bereiche des Themas ‘Parallelwelten’ übertragbar ist (es gibt ja soviel mehr zu erforschen als WoW, und auch Robert Basic hat uns im Interview erzählt, die eigentliche Parallelwelt der Zukunft sei ‘Second Life’). Daher also die etwas allgemein gehaltene Einführung über die Bubble-Universen.
Die Arbeiten am Intro begannen bereits bevor wir unsere 3 Protagonisten gefunden hatten, zunächst mit Skizzen und Designs für die Professorensequenz, unter der der Sprecher liegt, und für die Kampfszene zwischen Orc und Mensch. Gerade bei Letzterem musste unsere Characterdesignerin, Animatorin und Superviserin Katharina Niedermeier besondere Sorgfalt walten lassen – es ging schließlich um ein Gebiet, das WoW-Fans sehr am Herzen liegt: Rüstungen.



Nebenbei arbeitete Jost Althoff an den Hintergründen für die Kampfsequenz. Hier war der Anspruch, ein eigenes Design zu schaffen, das trotzdem insbesondere der Vielfalt der Gegenden in World of Warcraft gerecht wird.


Die Animation des Kampfes übernahm dann Sven Mücke in mühseliger Kleinarbeit.
Als unsere Protagonisten Nina, Tobi und Jens schließlich gefunden waren, begann die Hauptarbeit für Katha. Geplant war, Karikaturen der 3 Spieler ins Intro einzubinden, und diese in Form von Profilbildern auf den Blogs der Protagonisten auch als Transition im Dokupart zu verwenden. Dazu musste Katha zunächst realistische Porträts anhand von Fotos anfertigen, und diese dann auf die charakteristischen Merkmale reduzieren. Da dies teilweise in Zusammenarbeit mit unseren Protagonisten passierte, waren einige Überarbeitungen notwendig. Das Ergebnis konnte sich aber sehen lassen.



Die Animation der Karikaturen übernahm dann Jakob Weyde (dessen hier verlinkter Blog, leider lange nicht gepflegt wurde, aber interessante Einsichten in die Arbeit eines Animators bietet).
Um dem minimalistischen Stil der Cut-Out Animation gerecht zu werden, verzichteten wir auf allzu starke Effekte und übermäßigen Einsatz von 3D-Animationen. Nur die Bubbles wären als klassische Cut-Out Animation ein größenwahnsinniges Unternehmen gewesen und wurden also in 3D realisiert. Dies gab uns die Möglichkeit, trotz des rauhen Stils fließende Bewegungen zu animieren und eine Vielfalt unterschiedlicher Bubbles zu modellieren.


Den letzten Schliff bekam das Ganze dann von unserem Komponisten Sam Schlatow, der übrigens selbst überzeugter ‘World of Warcraft’-Spieler ist, und der einen wirklichen mitreißenden Introsong geschrieben hat.
Und was ein guter Komponist, der bekommt natürlich auf der Straße seine Inspirationen. Hier also ist der erste Fetzen von ‘bubble universe’, von Sam auf der Straße in sein Handy gesungen.
Und nochmal die inoffizielle Rockversion des Songs, die so nicht unter der Serie zu hören, für Sam aber noch immer der Favorit ist.
Insgesamt glaube ich, wird das Intro sowohl dem Stil der Serie, dem Webserienformat, als auch der großen Fangemeinde von ‘World of Warcraft gerecht. Aber wir sind gespannt auf Feedback.
Posted in Bubble Universe, Produktionen | 3 Comments »
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Juni 10th, 2009 at 11:46 am
hoi,tolle serie, schade das es vorbei ist..
könnt ihr ihn evtl zum download hoch stellen ?
ich würde gerne den ganzen titel song haben.. da er mir so mega im ohr liegt..
ps.
ach ja, macht auch noch ein paar
mehr sendungen ! hehe
mfg Daniel
August 13th, 2009 at 3:38 pm
wirklich super serie…
ich stimme daniel überein der titel song ist genial würde sogar geld dafür zahlen
schade das ihr so wenige leute ereicht ….
Macht weiter so
März 25th, 2010 at 1:22 pm
[...] – das Intro war eben nur 20 Sekunden lang! Wenigstens hatten wir ein wenig über das Intro in unserem Blog geschrieben, und dabei auch das Brainstormingfile des Musikers Sam Schlatow [...]