Christoph Bauer hat heute bei PR-Blogger einen netten Beitrag verfasst, in dem er Argumente für social media in einem Unternehmen zusammenträgt.
Sie haben in Ihrem Firmenprofil das Wort Transparenz platziert? Twitter, Blogs und Soziale Netzwerke sind die Orte, an denen Sie die versprochene Transparenz auch beweisen können. Revidieren Sie die Floskeln der traditionellen Organisationskommunikation und machen Sie sich selber greifbar.
Nun, das Wort Transparenz haben auch wir ganz groß im ‘About me’ stehen. Und da gestern 1jähriges Blogjubiläum war: wie siehts aus mit den Entwicklungen und Erfahrungen, und: wie transparent ist ‘Morphium Film’?
Angefangen hat es vor einem Jahr, und eigentlich nur, um allen Mitarbeitern des Drehs für den ‘AIMT-Imagefilm’ einen schönen Abschluss zu bieten. Ich glaube, das ist ein normaler Start für einen corporate blog, oder?
Damit der Blog nicht zu Treibgut verkommen würde, habe ich denn in gepflegter Unregelmäßigkeit für Content gesorgt. Zunächst nur um über aktuelle Projekte zu informieren, schnell aber auch mit allgemeinen Themen (und dies Anfangs natürlich nur, um Leser auf den Blog zu holen). Dabei war der Blog eben am Anfang ein Medium zum Experimentieren – der Versuch eines Podcasts wurde nicht mehr aufgegriffen, einige Themenkomplexe wurde vollkommen gestrichen, weil wir sie als unpassend für einen corporate blog empfunden haben. Geblieben aber ist der Versuch, eine Mischung aus Firmennews, intensiven Projektbeschreibungen und allgemeinen Posts zu bloggen.
Nach dem Relaunch unserer Homepage im letzten Jahr intensivierten wir unseren Gesamtauftritt im Social Web. Ich war insbesondere bemüht, die einzelnen Portale besser miteinander zu verknüpfen, also Querverlinkungen in jeder Form einzurichten. Und das spiegelt sich im Traffic wider. Besucher kommen von Youtube oder Myspace auf den Blog und umgekehrt, finden auf der Homepage aktuelle Blogthemen, und am wichtigsten: gelangen vom Blog auf die Homepage.
Nun sind Klicks das Eine, die gezielte Ausrichtung auf ein bestimmtes Publikum etwas ganz Anderes. Und was bringt es schon, Blogleser auf die Seite mit unseren Imagefilmreferenzen zu ziehen? Ich glaube aber doch: eine ganze Menge. Es kann eben nicht schaden, wenn sich ein potentieller Kunde aus der Industrie auch einen ‘Morphium Cuts‘-Beitrag ansieht, oder Studenten auf Praktikumssuche sich vor der Bewerbung direkt einen Einblick in unsere Arbeit verschaffen können.
Ob das nun Transparenz ist, Informationspolitik oder einfach Spaß am Bloggen – wir spüren die Resonanz auf allen ‘Social Web’-Kanälen, und das ist eben auch ein wichtiger Punkt, den Herr Bauer indirekt erwähnt hat:
Durch Kommentare und Antworten wird Ihnen immer wieder eine Aussensicht der Dinge dargelegt – das hilft neue Blickwinkel einzunehmen und ihre Organisation als ein lebendiges Ganzes zu betrachten.